Sebastian Mogilowskis Blog

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Ubuntu Lucid on XenServer 5.6 FP1

Anleitung zum installieren von Ubuntu Lucid 10.04 LTS (32-Bit oder 64-Bit) unter Citrix XenServer 5.6 FP1 und konvertieren der virtuellen Maschine in ein eigenes Template.

Bemerkung: Klicke auf ein Bild um es zu vergrößern.

1. Virtuelle Maschine erstellen

“Ubuntu Lucid Lynx 10.04 (64-bit)” als Template auswählen und einen Namen sowie eine Beschreibung für die virtuelle Maschine eingeben. “Install from URL” auswählen und folgende URL eingeben: http://archive.ubuntu.net/ubuntu

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Man legt die Anzahl der vCPUs fest und konfiguriere den Arbeitsspeicher für die virtuelle Maschine. Danach werden die virtuellen Festplatten konfiguriert.

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Ich habe eine 8 GB Disk für das System gewählt und eine 1 GB Disk für SWAP.
Durch das verwenden von 2 verschiedenen Festplatten lässt sich die SWAP-Partition leichter entfernen wenn sie nicht gebraucht wird und die einzelnen Partitionen lassen sich leichter erweitern oder austauschen.

Zum Schluss konfiguriert man noch die Netzwerkinterfaces seiner VM. Dies hängt etwas vom Setup des XenServers ab z.B. ein Bonding-Interface oder ein einzelnes Interface. Anschließend den Wizzard fertigstellen.

Die virtuelle Maschine wird nun erstellt und gestartet.

Sobald dies abgeschlossen ist, öffnet man die Konsole der virtuellen Maschine und beginnt mit der Installation von Ubuntu.

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Wähle dein Land und Tastaturlayout und konfiguriere das Netzwerk.
Sollte man keinen DHCP-Server im Netzwerk haben, muss man das Netzwerk per Hand einstellen. Wähle dazu “manual”.

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Nun wird der Hostname festgelegt. In diesem Beispiel verwende ich xen.local deshalb gebe ich xen als hostname und local als domain name ein.

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Wähle nun einen Mirror für Ubuntu. Normalerweise einen aus deinem Land.
Überprüfe ob der Installer die Zeitzone richtig erkannt hat. Falls ja dann wähle Yes ansonsten No.

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Partitionierung

Nun werden die Festplatten partitioniert und formatiert.
Zuerst wählt man hier “manual” aus und wählt die erste virtuelle Festplatte “xvda” aus. Erstelle eine neue Partitionstabelle “Create a new empty partition table” und wähle den nun entstandenen freien Festplattenspeicher aus um eine neue Partition zu erstellen “create new partition”.
Verwende die Partition als “Ext4 journaling file system” mit “/” als mount point.

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Nun alles mit der 2. Festplatte “xvdb” wiederholen. Nur dieses mal erstellt man eine “swap area”.

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Die genaue Partitionierung könnte natürlich auch anders aussehen. Wer weiss was er tut kann die Konfiguration natürlich an seine Anforderungen anpassen.
Zum Schluß die Partitionierung abschließen “Finish partitioning” und mit “Yes” bestätigen wenn man gefragt wird ob die Änderungen auf die Festplatte geschrieben werden sollen. “Write the changes to disks”

Anschließend wird das Grundsystem installiert:
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Jetzt wird ein Benutzer angelegt. Zum Beispiel der Benutzer “sebastian” mit dem Benutzernamen “sebastian”.

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Bemerkung: Ich benötige kein verschlüsseltes Home Verzeichnis deshalb habe ich die Frage nach “encrypted private directory” mit No beantwortet.

Als nächstet wird der Packetmanager eingerichtet. Lasst die Eingabezeile bei “HTTP proxy” leer außer ihr habt einen Proxy-Server über den ihr ins internet gelangt.
Außerdem habe ich “No automatic updates” ausgewählt, da ich auf Servern die Updates lieber selbst per Hand installiere.
Anschließend wird das System und einige notwendige Pakete installiert. Ich habe in der Softwareauswahl nur “Basic Ubuntu server” und “OpenSSH server” ausgewählt um eine kleine virtuelle Maschine zu erhalten.

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Nun wird der “GRUB boot loader” installiert. Wähle “Yes” bei der Frage ob dieser in den master boot record installiert werden soll “Install the GRUB boot loader to the master boot record?”.

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Die Installation des Systems ist nun abgeschlossen. Wähle “Continue” um die virtuelle Maschine mit dem installierten Ubuntu neu zu starten.

2. Die XEN-Tools installieren

Verbinde im XenCenter “xs-tools.iso” mit der virtuellen Maschine.
Nun die CD in der virtuellen Maschine mounten und das richtige XenServer Tools Paket installieren. (Ersetze amd64 mit i386 falls nötig) Nach der installation kann man die CD wieder unmounten.

mount /dev/cdrom /mnt
dpkg -i /mnt/Linux/xe-guest-utilities_5.6.100-647_amd64.deb
umount /mnt/

Nach dem Neustart überprüft man ob die Tool-Services auch automatisch gestartet wurden. Falls nicht folgendes ausführen:

update-rc.d -f xe-linux-distribution remove
update-rc.d xe-linux-distribution defaults

Nun die virtuelle Maschine ein letztes Mal neu starten.

3. Konvertieren der virtuellen Maschine in ein Template

Vorher sollte man jede Software installieren, die man auf allen virtuellen Maschinen haben möchte. Außerdem alle Einstellungen vornehmen, die man überall haben möchte.

Nach dem man den Server nach seinen Wünschen eingerichtet hat fährt man die virtuelle Maschine herrunter.

Mit einem “rechts Klick” auf die virtuelle Maschine gelangt man in das Kontextmenu wo man “Convert to Template” auswählt.

Nun kann man neue virtuelle Maschinen auf Basis dieses bereits eingerichteten und installierten Ubuntu Templates erstellen.

Mit “New VM from template” und mit der Auswahl des selbst erstellten Templates können nun neue virtuelle Maschinen angelegt werden.

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8 thoughts on “Ubuntu Lucid on XenServer 5.6 FP1

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